
Das
Landschaftsschutzgebiet Kokoøínsko erstreckt sich über eine Fläche von insgesamt
265 km2 in den Kreisen Mìlník, Èeská Lípa und Litomìøice, in Grenzen von etwa
40 bis 80 km nordwestlich von Prag. Es handelt sich um ein touristisch sehr
attraktives Gebiet, das insbesondere während der ersten Republik wegen seiner
romantischen und jungfräulichen Natur viel besucht wurde. Gegenwärtig beginnt
sich der Tourismus in Kokoøín wieder zu entwickeln, was durch die reichen Erholungsmöglichkeiten
vom Wandern über Radtouristik bis zu Ausritten in der Natur bedingt ist. Geologisch
gehört das Gebiet zum Böhmischen Kreidebecken und besteht vor allem aus mesozoischen
Sedimenten, überwiegend grobkörnigem Sandstein. Kokoøínsko besteht im wesentlichen
aus einem dichten Netz einzelner Täler, von denen das Tal des Flusses Pšovka
das wichtigste ist. Für das ganze Gebiet sind insbesondere Felsformationen,
sog. Felsenstädte, charakteristisch, die sich durch die allmähliche Verwitterung
der Felsenplateaus bildeten. Annähernd 60 % des Kokoøínsko-Gebietes bestehen
aus Wäldern. Die Dominante von Kokoøínsko ist die Burg Kokoøín, deren Foto Sie
hier sehen.